Rails is teh sup0r

Rails Florian Munz, ein “Python-Guy”, über Rails:

Eigentlich ist es ja nur ein MVC-Framework mit viel Automagic, so dass man keine Config-Files schreiben muss. Aber es trifft genau das, was ich von eine Web-Framework erwarte: Integration mit Apache (kein eigener Webserver wie so viele Python-Frameworks), Embedded Ruby fürs Templating (und keine doofe neue Sprache) und ein Persistence-Layer der einfach aus dem Weg geht, anstatt andauernd zu nerven.

Dem kann ich im Moment nur zustimmen. Rails ist unglaublich, unglaublich gut; nicht einmal wegen Ruby, sondern weil es so ein wundervolles Komplettpaket ist. Gibt es ein paar Dinge, die ich anders machen würde? Sicher — unter anderem stört mich der aus vielen anderen MVC-Frameworks bekannte “flache” Ansatz in Rails etwas: der erste Teil der URL spezifiert immer den Controller, der aufgerufen wird — ich würde viel lieber mit Objekt-Bäumen arbeiten, die über das Web veröffentlicht werden; wären die Controller und ihre Views in sich gekapselter, könnte man sie auch einfacher aus einer Anwendung heraus reißen und in eine andere einpflanzen. Aber vielleicht denke ich einfach zu weit im Voraus.

Letztendlich gewinnt Rails aus zwei Gründen. Der erste: weil man damit so phänomenal schnell arbeiten kann. In was für einer Geschwindigkeit man dynamische Webanwendungen mit Datenbankanbindung raushackt, ist kaum zu fassen. Die Kombination Python + SQLObject + Cheetah war ja schon berauschend, aber Rails setzt dank der tiefen Integration plus seinen Unit Testing-Features noch einen drauf.

Der zweite: die Rails-Community ist einfach super. David Heinemeier Hansson, der Autor von Rails, ist ein sehr sympathischer, kreativer und vor allem positiver Mensch, der nicht nur Spaß an seinem eigenen Produkt hat, sondern auch schafft, diesen Spaß problemlos an andere weiter zu geben. #rubyonrails, der Rails-IRC-Channel, ist extrem freundlich; auch bei Newbiefragen wird ohne blöde “RTFM!”-Anmachen sofort geholfen.

Ich hab’ Spaß.

Posted in Verschiedenstes

2 Comments

  1. Da beschäftigt man sich mal ein Jahr nicht mit diesem Web-Entwicklungs-Zeugs, und schon versteht man Morns Kommentare nur noch zur Hälfte.

    Ich werde alt.

  2. Wobei seine Kommentare schon wieder im Weblog des Herrn und Meisters Rails persönlich zu finden sind. Wie er das nur immer macht…

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