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Rails 1.1

Hurra, die neue Version von Rails ist erschienen! Achtung, Techsprek: Mit RJS (geil!), Cascading Eager Loading (geil!), Polymorphic Associations (geil!), “Through” Relationships (geil!), Integration Tests (geil!), AR Scope Nesting (geil!), neuen Form Helpers (geil!) und mehr.

Lesestoff:

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Gesucht: Blogger/innen aus München

Krämer Marktforschung veranstaltet nächste Woche eine Diskussionsrunde mit “Bloggern und Nicht-Bloggern”. Zu dieser wurde ich selber per E-Mail eingeladen, durfte dann aber aufgrund von Ausschlusskriterien (s.u.) nicht teilnehmen. Trotzdem möchte ich die Einladung auf diesen Weg weiterreichen, vielleicht hat von euch ja jemand Lust. Ich zitiere:

Wir haben am Freitag, den 31.03.2006 eine Gruppendiskussion, für die wir noch aktive Blogger suchen, die Lust und Zeit haben, für 2 Stunden mit anderen Bloggern und Nicht-Bloggern über internetspezifische Themen zu diskutieren.

Für die 2 Stunden bekommt ihr eine Aufwandentschädigung von 40 Euro.

Die Diskussion findet hier in der Krämer Marktforschung am Stachus, Neuhauserstrasse 15 mitten im Herzen von München statt.

Die Teilnehmer sollten zwischen 19 und 45 Jahre alt sein. Softwareentwickler, Grafikdesigner, Marktforscher und Journalisten dürfen leider nicht teilnehmen, weswegen ich dort auch fehlen werde. Aber wer in München und Umgebung privat bloggt und Lust hat, dort mitzumachen, kann sich gerne bei Marius Keller per Mail oder Telefon (089/232360-10) melden und alles weitere bereden.

Und ich, ich werde dort nächste Woche vielleicht einen neuen Käse probieren. Auch nicht schlecht!

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Zwei Wochen 25peeps.com

Seit dem Start von 25peeps.com sind fast zwei Wochen vergangen. Höchste Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen.

  • Seit dem Start wurden 218 Peeps auf der Startseite gezeigt.
  • Bisher haben die veröffentlichten Peeps insgesamt 23220 Clicks erhalten (und 3962 Referals erzeugt).
  • Aktuell warten 143 Peeps darauf, veröffentlicht zu werden.
  • Zur Zeit veröffentliche ich täglich ca. 5-15 neue Peeps, je nach Laune. Das sind absichtlich nur so wenige, weil jeder Peep auf jeden Fall 6 Stunden “oben” stehen soll — das sind die, die im Info-Popup mit “new contender” markiert sind. Würde ich mehr veröffentlichen, würden gut laufende Peeps trotz ihres Erfolgs zu schnell wieder verschwinden.

Übrigens: in der Regel versuche ich diejenigen Peeps als erstes freizuschalten, die schon am längsten auf Freischaltung warten. Gelegentlich bediene ich mich aber auch unter den frischeren Peeps, wenn ich dort zum Beispiel ein besonders nettes Foto erblicke. Soll heißen: mit einem besonders guten/lustigen/interessanten/schönen Foto erhöht ihr eure Chancen auf schnelle Freischaltung erheblich. Viel Glück!

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Rails für Designer?

Kevin Clark erklärt ein wenig Rails for Designers. Schön und gut. Ich freue mich für alle Designer, die sich aufgrund des Artikels Rails anschauen, toll finden und vielleicht sogar einsetzen.

Ohne solche Artikel schlecht reden zu wollen, möchte ich jedoch trotzdem eine kleine Warnung aussprechen. In der Hoffnung, Missverständnisse zu vermeiden.

Rails ist kein Wunder-Zauber-Blümchen-Framework, das einem sämtliche Arbeit abnimmt. Manche Leute denken, Rails sei so toll, weil es den gemeinen Webentwickler von “Hindernissen” wie SQL, Formulargenerierung und so weiter befreie. Das stimmt nur halb; natürlich greift einem Rails da extrem unter die Arme, aber wenn man sowas vorher nicht schon zu Fuß gemacht hat, fällt man früher oder später auf die Nase (Lesetipp: The Law of Leaky Abstractions von Joel Spolsky) und wundert sich, welche Rollen eigentlich :foreign_key und :association_foreign_key bei einer habtm-Beziehung eines Modells auf sich selbst spielen. Verwirrt? Eben! Um Rails richtig verstehen und letztendlich nutzen zu können, muss man einfach schon Erfahrung mit der Entwicklung von Webanwendungen haben. Man muss wissen, wofür JOINs gut sind, wie Sessions funktionieren, wie HTTP tickt — und in welchen Situationen man sich für welche Strategie entscheidet, Entwicklungsmuster halt. Denn Rails ist eben kein Wunderframework, sondern ein eigentlich sehr bodenständiges Tool, das das Anwenden in der Webentwicklung üblicher Entwicklungsmuster extrem vereinfacht. Wenn man die kennt, mit ihnen jongliert und sich bei der Arbeit mit PHP immer wieder darüber ärgert, dass man verschiedene Trivialitäten immer wieder neu baut, kann man mit Rails verdammt viel Spaß haben. Wenn nicht, kommt irgendwann der Moment, wo man Rails doof findet, weil es nicht so tickt, wie man es selber gerne hätte — ohne zu verstehen, warum.

Immer wieder fragen mich Freunde und Bekannte, ob sie sich auch mal in Rails einarbeiten sollen. In der Regel sage ich ihnen, dass sie es schon selber merken werden, wenn sie soweit sind. Das klingt furchtbar abgehoben und pseudophilosophisch, aber aus meiner Sicht stimmt das genau so. Wer mit PHP & Co zufrieden ist, möge es bitte weiterhin benutzen — und Rails erst dann anschauen, wenn er das Gefühl hat, mit PHP eine gewisse Grenze erreicht zu haben. Diejenigen, die nur ab und zu “ein bisschen was im Web” machen, haben da noch eine spannende und lehrreiche Reise vor sich.

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Rails-Fundstück: Catch-All in Routes

Wusste gar nicht, dass routes.rb auch sowas erlaubt:

map.connect 'whatever/*blah‘, :controller => … #usw.

params[:blah] ist dann ein Array, das die Pfadkomponenten enthält, die dem statischen Teil der Route folgten. Also bei der URI /whatever/eins/zwei/drei dann ['eins', 'zwei', 'drei']. Nett!

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Hilfe: Kommentarfunktion von Wordpress

Liebe Wordpress-Cracks, ich brauche eure Hilfe! Denn ich habe ein Problem. Und zwar mit der sehr mittelmäßigen Kommentarfunktion. Inzwischen betreibe ich eine ganze Hand voll Weblogs auf Basis von Wordpress (Version 2.0.2, um genau zu sein). In den letzten Tagen konnte ich das folgende beobachten:

Die Kommentarfunktion ist zu anspruchsvoll für die meisten Besucher.

Und zwar geht es um die Formatierfunktionen. Für die erlaubt Wordpress nämlich in den Kommentaren den Einsatz einer kleiner Auswahl von HTML-Tags. Im Prinzip ist es schonmal super, dass Wordpress nur ganz einfache Tags erlaubt (wie <strong>, <em>, <a> usw.) und sogar unerwünschte Tag-Attribute (style="..." lässt grüßen) rausfiltert. Allerdings war’s das auch; so werden z.B. Tags, die der User selber nicht wieder schließt, nicht automatisch geschlossen, wodurch dann z.B. ganz schnell alle folgenden Kommentare unbeabsichtigter Weise verlinkt, fett gedruckt usw. sind, wenn mal ein solches Tag nicht vom User sauber wieder geschlossen wird.

Sehr nervig wurde das Problem dadurch, dass Wordpress standardmäßig über der Kommentarbox eine Liste von erlaubten HTML-Tags darstellt, aber nicht erklärt, wie sie korrekt eingesetzt werden. Durch diese Auflistung fühlt sich dann der durchschnittliche, nicht-HTML-könnende Internet-User motiviert, Links zu setzen wie diesen hier:

<a href="http://www.25peeps.com" title="25peeps ist super!">

…was natürlich weder ein korrekter Link noch überhaupt irgendwie sinnvoll ist. Das <a>-Tag ist nunmal kein [url]-UBB-Tag.

Also entfernte ich diese diabolische, irreführende Liste von Tags und ersetzte sie mit einer Reihe von Javascript-gesteuerten Buttons, die die Formatierung einfacher machen sollten. Ergebnis: anstatt, dass die Leute falsche Tags manuell eingeben, setzen sie nun mit diesen Button genau so falsche Tags.

Das Problem ist einfach, dass man (etwas) HTML können muss, um damit korrekt umzugehen. Da Wordpress anscheinend nicht schlau genug ist, falsche (= nicht geschlossene) Tags automatisch zu schließen, bleiben mir nur noch zwei Möglichkeiten:

  1. Ich bringe allen meinen Usern die Basics von HTML bei und hoffe, dass sie lernen, verstehen und ihr neues Wissen dann auch korrekt anwenden; wie viel Erfolg ich mir davon verspreche, brauche ich wohl nicht zu erklären
  2. Ich bringe Wordpress bei, sich automatisch darum zu kümmern.

Nur: wie? Ich konnte bisher weder ein Plugin finden, das Wordpress das automatische Tag Balancing in Kommentaren beibringt, noch eine Möglichkeit, HTML in Kommentaren einfach komplett zu verbieten (was für mich eine akzeptable Alternative wäre, wenn es halt anders nicht geht).

Also, liebe Mitblogger, irgendwelche Vorschläge?

Update: Möglicherweise habe ich eine Lösung gefunden. Bis eben war mir nicht klar, dass die Wordpress-Option zum automatischen Korrigieren von falschem XHTML auch für Kommentare gilt. Die schalte ich nämlich, seitdem ich einmal sehr schlechte Erfahrungen mit dieser “Korrektur” gemacht habe (Artikel war zur Hälfte weg, weil ich ein <b> nicht geschlossen hatte), in der Regel als erstes aus. Werde ihr jetzt auf meinen Blogs eine zweite Chance geben. So.

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Ruby on Rails 1.1 RC1

Hurra! Von Rails 1.1 gibt es einen ersten Release Candidate. Next actions meinerseits:

  • Ganz vorsichtig das RC-Gem installieren und beobachten, wie aufeinander.de, dilemma5000.de und 25peeps.com nach und nach zusammenbrechen (das wird super)! Okay, vielleicht probier ich das erstmal lokal aus.
  • Nochmal ganz genüsslich What (will be) new in Rails 1.1 von Scott Raymond lesen. Wurde übrigens neulich nochmal mit den neuer-als-neuen Features aktualisiert. Yay!
  • Endlich mal das Beta-PDF von Rails Recipes lesen. Das Buch benutzt übrigens Tags. Buch 2.0! Geil!
  • Heute Abend Kino.

Alles so aufregend!

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Konkret kopiert

Die krasse Story vom “Sonnenlischt” auf Spiegel Online:

Die schöne Geschichte vom unbeholfenen aber erfolgreichen Song dreier türkischer Jungs bekommt Kratzer: Die Beats kamen aus Kanada, Text und Musik aus dem Ruhrpott. Nur die schiefen Töne sind von “Grup Tekkan” selbst - peinlich für Plattenfirma und Klingeltonhändler.

So viel dazu. Zum Glück gibt’s schweinwerfer.de. ;)

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Spiegel Online über 25peeps.com

Artikel hier, 25peeps.com hier.

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In den letzten Tagen dazugelernt
  • Lustige Videos kommen gut an. Okay, keine große Überraschung.
  • Es gibt tatsächlich Leute, die mit unserer kleinen, zivilisierten Blogwelt nichts am Hut haben und erst dann über sie herein fallen, wenn dort lustige Videos veröffentlicht werden, siehe oben. Diejenigen von ihnen, die sich zu kommentieren trauen, sind in der Regel frech, doof, spaßbefreit oder eine beliebige Kombination davon.
  • Der wütende Mob ist sich nicht zu schade, in den Kommentaren zu besagtem lustigen Video erst das “arme Deutschland” zu bemitleiden, das ja schon “mit Schnappi & Co so viel durchmachen musste”, im selben Satz aber noch die Abschiebung oder Tötung der Videomacher zu fordern. Zum Glück lässt sich Wordpress auf einen moderierte Kommentarmodus umschalten.
  • Der Versuch, sich vom wütenden Mob Traffickosten und ein warmes Abendessen bezahlen zu lassen (”Pull-under-, Drop-over-, Fly-Through- und Verdeck-Content-Banner-Alarm”, Spreeblick), hat sich nicht wirklich gelohnt.
  • Ugh.
  • Update: wenn Spiegel Online auf eines deiner Projekte verlinkt, ist immer dein Server weg. Auch, wenn es ein ganz besonders dicker Server ist und du dir richtig viel Mühe gegeben hast, die Anwendung schön performant zu machen: zur Not ist halt einfach das Routing futsch. Wie es bei mir vorhin der Fall war. Zum Glück nur für wenige Minuten. Puh.
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