Browsing the blog archives for November, 2006

Lieber Martin Labuschin!

Vielen Dank für Ihre mit hoher Wahrscheinlichkeit automatisiert oder zumindest per Copy & Paste versandte Kooperationsanfrage bezüglich Ihres eher durchschnittlichen, deutschsprachigen und komplett Spam-verseuchten del.icio.us-Klons. Da ich sowas nicht gerne erhalte, möchte ich an dieser Stelle lieber Ihre Konkurrenz erwähnen, die ich zwar auch nicht benutze, mich aber auch nicht mit solchen Mails für dumm zu verkaufen versucht:

Mister Wong ist super.

Tja, das hätte Ihr Link sein können. Probieren Sie es das nächste Mal mit sowas wie einem Mehrwert. Und persönlicheren Mails.

Mit freundlichen Grüßen,
Hendrik Mans

5 Comments Posted in Verschiedenstes
Saftladenschluss

Was Restaurants angeht, bin ich die Geduld in Person. Naja, ich übertreibe gerade etwas, aber während andere Leute gerne mal die Kellnerinnen anmotzen, wenn es mal etwas länger dauert, versuche ich mir vor Augen zu halten, dass es in so einem Betrieb gerne mal chaotisch abgeht und man deswegen ab und an längere Wartezeiten in Kauf nehmen muss.

Was aber überhaupt nicht geht: wenn man über eine halbe Stunde — trotz mehrfacher Versuche, die Aufmerksamkeit auf sich und seine Begleitung zu lenken! — überhaupt nicht bedient wird. Und dann noch vom Chef des Ladens ein freudiges “Danke, bis bald!” entgegengegröhlt bekommt, wenn man dann genervt und unbedient seine Sachen packt und geht.

Neulich ist uns genau das passiert, woraufhin ich auf Qype eine entsprechende Kritik schrieb, in der als einsamer Höhepunkt in einem Schwall der Harmlosigkeit das Wort “Saftladen” vorkam. Diese Kritik wurde wegen dieses Wortes nun gelöscht. Das war nämlich laut der netten Mail, die mir deswegen zugestellt wurde, “zu diffamierend”.

Natürlich kann man sich darüber streiten, ob es fair, angebracht oder generell okay ist, eine Firma öffentlich als “Saftladen” zu bezeichnen, nur weil man selber schlechte Erfahrungen damit gemacht hat. Und natürlich hat Qype das Recht, jede eingestellte Kritik zu löschen. Aber ich dachte bisher, dass Qype eigentlich eine Plattform zum Meinungsaustausch bezüglich Restaurants & Co sein sollte, und zwar nicht nur von positiven Meinungen. Nachdem neulich schon das Zuweisen negativer Tags untersagt wurde, bekomme ich nun langsam den Eindruck, dass negative Meinungen dort einfach nicht erwünscht sind. Und sorry, rechtlich mag man sich mit so einem “Saftladen”-Urteil womöglich auf gefrorene Seen begeben, aber auf einer Site, wo gerade sowas wie Restaurants — und davon gibt es viele miese! — bewertet werden sollen, muss man sich doch die Äußerung einer solchen Meinung erlauben dürfen. Ist ja nicht so, als hätte ich dem o.g. Restaurant eine Horde amoklaufender Killerspieler an den Hals gewünscht.

Schade, als Happy-Go-Lucky-Schöne-Welt-Bewertungs-Site hat Qype keinen echten Nutzen für mich. Goodbye.

9 Comments Posted in Verschiedenstes
Ruby on Rails 1.2 RC1

Der erste Release Candidate von Ruby on Rails 1.2 ist raus. Eine Zusammenfassung all der schönen neuen Features sowie eine Installationsanleitung gibt’s wie üblich auf dem offiziellen Blog.

No Comments Posted in Verschiedenstes
Seufz

tagesschau.de:

Der bayerische Innenminister Günther Beckstein forderte, “Killer-Spiele” sollten “in der Größenordnung von Kinderpornographie eingeordnet werden, damit es spürbare Strafen gibt”.

Was soll man dazu noch sagen. Alle verrückt. Bis auf Richard.

1 Comment Posted in Verschiedenstes
Gotcha des Tages

Ein weiser chinesischer Mann sagte einst: wenn du mit Edge Rails (aka Rails 1.2) arbeitest und die neuen RESTful Routes nutzt, dann nenne keine deiner Modellklassen Image, sonst überschreibt Rails nämlich das durchaus wichtige image_path mit einer Named Route. Und dann passieren die verrücktesten Dinge.

1 Comment Posted in Verschiedenstes
Mein dunkler Herrscher fordert eine Tippause

Da ich mit großen Schritten auf die 30 zugehe und in den letzten Monaten viel zu oft krank war, mache ich mir zur Zeit etwas mehr Gedanken über meine Gesundheit als sonst. Um etwas Bewegung zu bekommen, gehe ich inzwischen Schwimmen — zuletzt heute früh. Da bin ich um 6.30 aufgestanden und erstmal ins Schwimmbad gegangen. 16 Bahnen! Das ist noch nicht wirklich viel, aber hey, ich schiebe ja auch doppelt so viel Mensch durchs Wasser wie die meisten anderen. Außerdem will ich mich ja noch steigern können.

Aber sportliche Betätigung ist nicht alles, vor allem, wenn man den größten Teil des Tages tippend vorm Rechner sitzt. Von allen Seiten wird man immer wieder ermahnt, regelmäßig Pausen einzulegen, um Augen, Rücken und Handgelenke zu schonen. Wie wahrscheinlich viele andere Dauertipper habe ich diese Ratschläge bisher größtenteils ignoriert, aber auch damit ist jetzt Schluss. So!

Für OS X gibt’s netterweise einen ganzen Haufen Tools, die den User in regelmäßigen Abständen daran erinnern, dass es Zeit für eine Pause ist. Das beste, was ich bisher finden konnte, ist das Freeware-Tool AntiRSI. Einmal gestartet, fordert es den User immer wieder zu kurzen Pausen auf — jede Stunde eine über mehrere Minuten, aber auch nach 5 Minuten Dauertippen eine Micropause von wenigen Sekunden. Natürlich sind Dauer und Frequenz der Pausen frei konfigurierbar. AntiRSI ist intelligent genug, um automatisch zu erkennen, wenn der User eine außerplanmäßige Pause macht. Besonders schön: die Pausenhinweise legt es transparent über den Bildschirm, ohne der gerade aktiven Anwendung den Fokus zu klauen. Man kann also noch in Ruhe seinen Satz zuende tippen und dann die Pause genießen.

Die kann man dann z.B. dafür nutzen, sich ein Glas Wasser zu holen. Von dem Zeugs soll man nämlich am Tag zwei bis drei Liter trinken (und ich mit meinen 125kg noch einen Liter mehr, sagt der Arzt). Fun!

9 Comments Posted in Verschiedenstes
Minga on Rails!

Verdammt nochmal, es muss doch noch mehr Leute in München geben, die mit Ruby on Rails arbeiten! Auf der München-Seite im Rails-UG-Wiki stehen gerade mal sieben Leute, in Hamburg sind’s immerhin schon 18. Vielleicht liegt’s daran, dass die Rails UG, ihr Wiki sowie die Treffen einfach noch nicht bekannt genug sind. Deswegen: hopp hopp! Das nächste Münchner Rails-Treffen ist übrigens für den 20. November angesetzt. Wer mit Rails arbeitet oder sich dafür interessiert: einfach mal vorbei schauen.

6 Comments Posted in Verschiedenstes