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Das Wort zum Mittwochabend

Pat Maddox (ActionFlow, holy crap!) über die sich verschiebende Rolle von Softwareentwicklern:

I think a lot of programmers are going to find themselves looking for jobs in the coming years, and not because their jobs are getting sent to India. In fact, fewer and fewer jobs will go to India for the same reason these guys will be out of jobs. In the past, and increasingly less so now, the knowledge of how to configure different frameworks and technologies to play well together was mistaken for the ability to develop. Programming jobs are filled with people who are more admins than developers. With things like Rails obviating the need for these pradministrators, the jobs will go to the guys who know how to build valuable software.

This isn’t some doomsday prophecy. Far from it, we’re poised for a software Renaissance. Infrastructure and technical problems have been solved, giving us the time and freedom to work on interesting things. For a developer, this is a very exciting time.

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Aus dem Fenster

Gestern hätte ich beinahe Vista bestellt. Weil ich shiny new stuff sehr mag. Aber dann dachte ich: ne. Lass ich erstmal sein. Brauch ich nicht. Warum? Weil ich meinen Windows-PC nur noch 1-2 Mal die Woche anschalte. Um World of Warcraft zu spielen. Da kann mir egal sein, ob im Hintergrund Luna oder Aero läuft. Irgendwann mag vielleicht ein neuer Spiele-PC kommen. Mit Vista drauf. Den Rest mache ich bekanntermaßen auf meinem MacBook. Mit OS X.

Ein neues Windows, und ich stürze mich nicht sabbernd darauf. Ein seltsames Gefühl. Aber daran werde ich mich wohl gewöhnen müssen.

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Mint Zwei

Yeah! Von unser aller Lieblingsstatistiktool Mint gibt’s jetzt eine schöne, neue Version mit vielen neuen Features und überhaupt. Werde ich mir leider erst am Wochenende anschauen können. Bis dahin ist noch zu viel zu tun. Hilfe!

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dilemma5000+1

Eigentlich könnte ich mal dilemma5000 eine neue Version spendieren. Featurewünsche und andere Vorschläge bitte hier posten.

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1,5 scharf

Abends nach einem Tag beim Kunden noch ein paar Stunden im eigenen Büro* zu sitzen wird aller!-spätestens dadurch versupert, dass um die Ecke der wohl beste Take-Away-Inder Münchens (”Tandoori Masala”, Humboldstraße 24) sitzt. Mal abgesehen davon, dass das Zeugs dort absolut rockt, erzählt der Chef einem gerne mal etwas über indisches Essen, demonstriert stolz den neu angelieferten Lehmofen oder erklärt das hauseigene Schärfesystem (”Bei uns gibt’s eins bis sechs!” — “Okay, es kann ruhig richtig scharf sein!” — “Okay, ich mache Ihnen mal eins komma fünf!”). Life is good.

*okay, der Richtigkeit halber: es ist ein Schreibtisch in einer Bürogemeinschaft (Grüße an Moto und Toonteam!). Aber “eigenes Büro” klingt so geil. “Eigenes Büro”. Mmm.

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Rails 1.2!

Juhu! Rails 1.2 1.2.1 ist raus. Mit wundervoller REST-Liebe und mehr. Details, wie immer, auf dem offiziellen Rails-Blog.

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TILT

Puuuääh! Was für ein Tag. Der dritte Umzugstag. Und noch nicht der letzte, denn jetzt müssen noch ein paar Tische und Regale aufgebaut und Bücher, Computer usw. eingeräumt und aufgestellt werden. Bilder gibt’s hier. Ach ja, geht nie zu Arcor. Sollte ich nochmal erwähnen. Kann man eigentlich nie genug erwähnen. Ich wiederhole es deswegen gleich nochmal: geht nie zu Arcor. Und jetzt falle ich ohnmächtig ins Bett. Den neuen Feedburner-Statistik-Dienst schau ich mir morgen an.

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Macarena

Roberts Geschimpfe hat mich daran erinnert, wie sehr ich meinen Mac mag. Alles perfekt? Mitnichten. Ein paar Sachen gehen mir unheimlich auf den Keks. Dass Firefox zum Beispiel immer noch eine relativ lahme Krücke ist (zumindest im Vergleich zum Windows-Pendant). Dass die Alternativen (Safari, Camino, OmniWeb) alle so ihre kleinen Problemchen haben. Dass Flash für OS X geradezu einschläfernd lahm ist, was mich gerade bei meinem aktuellen Projekt unglaublich nervt. Dass mein kleines MacBook nach einem Kalt-Login furchtbar lange braucht, bis es tatsächlich betriebsbereit ist, und manchmal — zum Glück selten genug — nicht korrekt aus dem Schlafmodus aufwacht. Und dass… uh… nein, ich glaube das war’s. Puh!

Und jetzt verrate ich euch ein großes Geheimnis: es soll trotzdem jeder das Betriebssystem benutzen, das er am meisten mag. Mit dem er am besten zurecht kommt. In dem er am schnellsten arbeitet. Computer sind in erster Linie Werkzeuge. Und genau so, wie jeder Handwerker auf einen anderen Hammer schwört, ist es auch bei Computern und Betriebssystemen.

Und jetzt noch ein Geheimnis: hört nicht auf die Meinungsnazis. Sie sind überall: im Apple-Camp und auch auf der Windows-Seite. Das Problem ist: man erkennt sie nicht so einfach. Apples Marketing ist natürlich die Hölle. Wer Sprüche wie “podcastet und bloggt und soweitert out of the box” ernst nimmt, hat es nicht anders verdient. Und wer sich einen Mac kauft, weil er hübscher aussieht, und sich dann wundert, dass Office, Faktura und was weiß ich noch darauf nicht laufen, auch nicht. Auf der Gegenseite sieht’s nicht besser aus. Oder glaubt hier jemand wirklich, Windows Vista würde “Klarheit schaffen”? Aber es geht noch fieser. Da sind nämlich noch diese kleinen, fiesen Trolle, die in den verschiedenen IT-Foren hausen. Die einen nie direkt beleidigen, man kennt sich ja nicht; die einem dafür aber über Wochen, Monate oder Jahre hinweg klar machen, dass man als Computeruser einfach nicht “dazu gehört”, wenn man etwas anderes als Betriebssystem XYZ benutzt. So etwas schleicht sich hinterrücks an, und ehe man sich versieht, traut man sich nicht, mal einen anderen Hammer zu benutzen als die anderen. Und ähnlich wie die 12jährigen, die zur Kippe greifen, weil die Freunde es ja auch alle tun, bildet man sich auf einmal ein, automatisch zum Außenseiter zu werden, wenn man sich bewusst anders entscheidet.

Tappt nicht in diese Falle. Lasst euch nicht von den Meinungsfaschisten kontrollieren. Kauft, was ihr wollt; benutzt was ihr wollt. Und lasst mich bitte in Ruhe. Denn mein Mac wischt mit euren Windows-Kisten den Boden auf. So. :)

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