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Web::ToDo

Die ziemlich kurze Liste von Web-Problemen, die bereits gelöst sind:

Die Entwicklung von Webanwendungen: mit Frameworks wie Ruby on Rails geht’s superschnell und macht dabei auch noch Spaß. Anfänger finden mit PHP einen einfachen Einstieg. Und wenn es total enterprisey und so sein soll, gibt’s ja noch die gute, alte Java-Ecke.

RSS-Reader: Google Reader gewinnt. Fertig.

Die etwas längere Liste von Web-Problemen, die noch gelöst werden müssen:

Weblog-Kommentare auf uralte Einträge: eine gute Weblog-Software sollte am Ende älterer Einträge automatisch ein “dieser Eintrag ist uralt. Die Diskussion ist bereits gelaufen. Bitte poste deinen Kommentar woanders” setzen. Was auf Blogs wie antigames.de von Random Google Passersby an Kommentaren gepostet wird, ist einfach nicht mehr schön. (I know, ich sollte einfach ein entsprechendes Plugin schreiben. Mal schauen.)

Überhaupt Weblog-Software: eigentlich irre, dass die Internet-Killer-App der 00s von Softwarepaketen gestützt wird, von denen das aktuell beste lediglich aus dem Grund das beste ist, weil der Rest noch sehr viel schrecklicher ist. Ungh.

Social Networking Sites: alle furchtbar! Und das meine ich nicht im Sinne von “Social Networking Sites sind doof, Web 2.0 ist nur ein dummer Hype, brennt das Internet nieder!” Nein! Ich finde die Dinger sehr interessant. SNS sind heute aber wie die MMORPGs vor World of Warcraft: sie erfüllen mit Müh und Not ihren Zweck, sind aber furchtbar hässlich und kompliziert.

Die Browser-Situation auf dem Mac: ist eigentlich ein Software- und kein Web-Problem. Firefox für OS X ist einfach nicht besonders toll. Weswegen ich inzwischen auf den leider fast komplett Addon-freien Camino gewechselt bin. Manchmal muss ich dann trotzdem Firefox starten, weil ich z.B. Firebug brauche. Alles in allem ist das sehr unbefriedigend.

Last but not least, das Selbstbewusstsein der deutschen Startup-Szene: quasi nicht vorhanden. Wohin man nur schaut, überall werden fleißig erfolgreiche US-Vorbilder nachgekupfert. Auch solche, bei denen eine lokalisierte Version kaum Sinn ergibt. Alles nur in der Hoffnung, von irgendeinem Holtzbrinck oder Samwer Geld einstreichen zu können. Da diese Faulheit aktuell auch noch reichlich belohnt wird, wundert es nicht, dass aus Web-Deutschland so gut wie keine frischen Ideen kommen.

Ergänzungen?

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Feed Diet

Vorsicht, liebe Feed-Abonnenten: ab sofort trägt der Feed für mornography.de nicht mehr meine del.icio.us-Links und Flickr-Fotos mit sich. Wer sich für selbige interessiert, kann sie nach wie vor separat abonnieren. Außerdem lasse ich sie aktuell automatisch in mein Tumble(b)log einspeisen (hrmpf); bin mir aber noch nicht sicher, ob das auf Dauer so bleiben wird.

Ach ja: Skeewiff! Super!

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Huch

Ich habe gerade gemerkt, dass ich del.icio.us nicht mehr brauche. Genau so, wie es irgendwann bei Bookmarks der Fall war. In den letzten Jahren gab es genau eine Situation, wo ich selber aus meinen del.icio.us-Bookmarks eine bestimmte heraus suchen musste. Ansonsten benutzte ich es eher als Minimal-Blog. Als Channel, um meinen Bloglesern interessante Links zuzustecken.

Warum brauche ich keinen Bookmarks-Manager? Es gibt für mich eigentlich nur drei Arten merkenswerter Websites: welche mit Feeds (lese ich in Google Reader und brauche ich nicht zu bookmarken); welche ohne Feed, die ich aber trotzdem täglich besuche (deren URL bleibt in meinem Schädel oder meiner Browser History); und solche, die ich mir “für später” merken will (aber die sind, wenn ich endlich Zeit für sie habe, schon längst überholt).

In 9 von 10 Fällen liefert mir Google auf Anhieb genau das, was ich suche. Im 10. Fall muss ich noch etwas an der Query rumschrauben, um zum Ziel zu kommen. Und um meinen Bloglesern meine neusten Lieblings-URLs u.Ä. mitteilen zu können, gibt es ja noch morn.tumblr.com.

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