Ein paar Dinge, die ich in England vermisse:
- Meine Freunde
- München
- Große, erschwingliche Wohnungen
- Leckerer Kuchen
- Die bayrische Küche
- Das bayrische Bier
- Schokomüsli (richtiges)
- Gute Restaurants
- Meinen damaligen Tagessatz
- Geschmack für Edles
- Meinen Hausarzt
- Ausgehmeilen, in denen man sich trotzdem sicher fühlt
- ICEs
- M-Net
- Omnipräsente Fahrradwege
Ein paar Dinge, die ich hier garantiert nicht vermisse:
- Engstirnigkeit und Desinteresse vieler anderer ITler
- Kontaktfeindlichkeit und Konkurrenzdenken
- Ladenschlusszeiten (wobei hier in Brighton fast alles brav um 18 Uhr dicht macht — aber wenigstens gibt es Supermärkte, die bis in die Nacht aufhaben)
- Eingedeutschte Filme/Spiele/usw.
- Deutsches Fernsehen (im Englischen läuft auch viel Schrott, aber manchmal finden sich echte Perlen)
- Bescheuerte Jugendschutzgesetze
- Copycat-Mentalität der Internet-Branche
- Meine Versicherungsgebühr als freiwillig Versicherter bei der Barmer
Ein paar Dinge, die mich in England nerven:
- “Wenn es halbwegs funktioniert, ist es gut genug”
- Die britische Angst vor Salz im Essen (wtf?)
- Alles so wahnsinnig teuer…
- …dafür spürbar niedrigere Tagessätze
- Binge Drinking
- Dumme Schüler, die sich beim Wochenendaufenthalt in Brighton übernehmen und die West Street im wahrsten Sinne des Wortes unsicher machen
- Reiche Londoner, die hier die Wohnraumpreise in die Höhe treiben
- Als neu zugezogener Deutscher bekomme ich von meiner Bank nicht mal eine Debit Card
- Dass man als Deutscher gerne mal gefragt wird, wie Hitler sich inzwischen so macht — die andere Seite des englischen Humors
Ein paar Dinge, die ich in England liebe:
- “Wenn es halbwegs funktioniert, ist es gut genug” (ja, eine Doppelnominierung!)
- Ich lebe am Meer!
- Man redet Englisch
- Gutes Essen (solange man an den richtigen Stellen sucht)
- Viele, viele, viele interessante Leute…
- …die interessante Dinge tun
- Im TV darf “fuck” gesagt werden
Werde diese Liste möglicherweise im Laufe der Zeit erweitern.