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flitter.fm

Ich habe da mal was gebaut: flitter.fm, eine Matchmaking-Site für Twitter. Wie auf dem guten alten aufeinander.de beantwortet man Fragen, stellt eigene ein, und erfährt dann, wer besonders gut zu einem passt — und wer nicht. Und alles schön mit Twitter integriert. Hurra!

Eingesetzte Technologien: Ruby on Rails 2.3, jQuery, MySQL 5, und unsere Krupps Dolce Gusto.

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twittagessen.de rockt die Hütte

Auf twittagessen.de kann man sich mit anderen Twitterern zum Mittagessen verabreden. Das klingt nach einer Eventserie wie Twittwoch et al, ist es aber nicht: es geht tatsächlich “nur” um mehr oder minder spontane Verabredungen zwischen Leuten, die sonst nicht viel miteinander gemeinsam haben. Bis auf die Nutzung von Twitter.

Vor Jahren mal wollte ich etwas ähnliches bauen, aber twittagessen.de bekommt es viel, viel besser hin: es beschränkt das Ausgehen auf Mittagessen und verhindert damit eine zu weite Streuung der Events. Durch die Ankopplung an Twitter hat es den Kommunikationskanal, auf dem es sich virusartig ausbreiten kann, direkt eingebaut. Und es verfügt über ein superbes Interface, das nicht mal eine Authentifizierung gegenüber Twitter erfordert: zu einem Twittagessen anmelden tut man sich ganz einfach über das Posten eines nach bestimmten Regeln formatierten Tweets.

Ich freue mich darauf, @Kirstin_HH, @pjebsen und vielleicht noch ein paar andere Hamburger Twitterer auf dem morgigen Twittagessen kennen zu lernen — es wird sicherlich nicht das letzte bleiben, auf dem ich mich blicken lasse.

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Eine kurze Vorschau auf Rails 3

David Heinemeier Hansson hat in seiner Keynote zur RailsConf 2009 fünf Jahre Rails Revue passieren lassen und erste Einblicke in Rails 3 gewährt, welches wider früherer Ankündigungen noch nicht als offizielle Alpha-Version bereit steht.

Er betont, wie sich die Entwicklung von Rails inzwischen stabilisiert habe; auch nach der Einführung größerer Features und Idiome wie RESTfulness würde man heute Rails-Anwendungen im Großen und Ganzen noch genau so entwickeln wie vor einigen Jahren.

Dies solle sich auch mit Rails 3 nicht ändern, und das, obwohl nun einige heilige Kühe zur Schlachtbank getrieben werden. Die aus meiner persönlichen Signifikantesten sind:

JavaScript wird unobtrusive: Rails 3 wird nicht mehr AJAX-getriebene Links und Formulare mit in HTML eingesprenkeltem JavaScript realisieren, sondern das HTML über die in HTML 5 definierten data-Attributen mit Metadaten versehen. Ein AJAX-Link würde dann z.B. wie folgt aussehen:

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<a href="/posts/5" data-remote="true" data-method="delete">Delete</a>

Die JavaScript-Funktionalitäten würden dann über ein einmal laufendes Script aktiviert werden, das die mit solchen Metadaten versehene Elemente findet und mit entsprechenden Behaviours versieht. Neben dem sehr viel saubereren Markup bietet dies den weiteren großen Vorteil, dass sich damit der Output der Rails-Helpers von der JavaScript-Bibliothek löst; endlich kann man also z.B. jQuery statt des bisherigen Rails-Defaults Prototype einsetzen, ohne sämtliche Helper-Funktionen umbiegen zu müssen.

Ausgegebene View-Variablen werden automatisch escaped: technisch betrachtet handelt es sich hierbei um eine Kleinigkeit, allerdings war dies ein Thema nicht enden wollender Diskussionen. Ab Rails 3 werden Variablen, die in Views ausgegeben werden, automatisch escaped (d.h. eventuell in ihnen vorhandenes HTML wird umgewandelt, so dass es vom Browser angezeigt, aber nicht verarbeitet wird — der Angriffsvektor Nummer 1 in Webanwendungen aller Art).

Bisher musste dies manuell (durch den Aufruf der Helper-Methode h) geschehen. Dies geschieht nun automatisch; um einen String ohne Escaping auszugeben, muss nun der Helper raw aufgerufen werden. Selbst geschriebene Helper können ihren Rückgabewert durch die neue String-Methode html_safe! als sicher deklarieren, so dass ActionView dort nicht unerwünscht doppelt escaped.

Abgesehen von diesen beiden großen und ein paar hier nicht besprochenen kleineren Änderungen wird Rails 3 noch einen ganzen Haufen interner Refactorings mit sich bringen, die sich vor allem im Sachen Performance bemerkbar machen sollten. Ein Release ist noch für diesen Sommer geplant.

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