Hat eigentlich gar nichts mit 2009 zu tun, sondern mit einer OS X-Neuinstallation, die ich vor ein paar Wochen auf meinem iMac durchgeführt habe. Das Ding stand seit meiner Flucht aus England in einem Umzugskarton. Und der stand bis vor kurzem noch in England. Jetzt habe ich die Kiste endlich wieder (den Karton auch) und habe aus Freude ein frisches OS X installiert. Ja, genau so verhält sich das!
Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte: auf dem neuen System will ich mal ein paar Dinge anders machen “als sonst”. Aktuell wären das:
- kein Growl! Growl ist super, aber… nein. Moment! Warum ist Growl eigentlich super? Klar, die kleinen Notification-Fensterchen sind hübsch anzusehen. Aber in ca. 3 Jahren Growl-Nutzung kann ich mich nicht an einen Moment erinnern, in dem mir das Teil tatsächlich einen Nutzen gebracht hat. Im Gegenteil, ich habe immer wieder Anwendungen separat deaktivieren müssen, weil sie mich mit ihren Growl-Benachrichtigungen nervten. Das kann ja nun auch nicht Sinn der Sache sein. Also wird Growl dieses Mal gar nicht erst installieren, auch wenn ich von jedem zweiten Tool dazu genötigt werde.
- kein Quicksilver/Launchbar! Mit Quicksilver steh ich schon lange auf dem Kriegsfuß, zu oft ist es mir abgeschmiert. Launchbar gefiel mir besser, obwohl es im Gegensatz zu Quicksilver Geld gekostet hat. Aber letztendlich habe ich beide 99% der Zeit nur als Anwendungs-Launcher benutzt. Und auch wenn sie nur als Anwendungs-Launcher noch deutlich besser als das in OS X eingebaute Spotlight sind… ist dieses (zumindest in Leopard) immer noch gut genug. Und das reicht mir, um nicht noch ein weiteres Tool auf meinem System laufen zu haben, welches ständig meinen ganzen Scheiß indizieren muss. Und auf die Hacks, die nötig sind, um Spotlight zu deaktivieren, habe ich erst recht keine Lust. Also spare ich mir den Ärger und bleibe bei dem, was OS X von Haus aus mitbringt.
Oh, und ich will mal wieder mehr bloggen. Natürlich nur, weil man trotz Wirtschaftskrise gut laufende Blogs für viel Geld verkaufen kann. Alleine und ausschließlich aus diesem Grund. Ich bin halt ‘ne ehrliche Haut.